Firmenprofil

Die Telos GmbH Herstellung und Vertrieb medizinisch technischer Geräte wurde 1975 in Darmstadt von Olaf Tulaszewski gegründet und beschäftigt sich seit ihrer Gründung mit der Entwicklung von medizinisch technischen Geräten für die Orthopädie und Unfallchirurgie. 

Das Verstehen komplexer medizinischer Probleme ist die Voraussetzung für die Entwicklung einer technischen Lösung, die in der Lage ist, die Arbeit des Arztes zu erleichtern oder zu verbessern. Nur die Kooperation mit erfahrenen Orthopäden und Unfallchirurgen ermöglicht einem innovativen mittelständischen Betrieb, individuelle Lösungen für den Kunden zu finden.

Die Firma Telos begann mit einem Produkt, das auf die Idee und Entwicklung eines Operationstisches von 1943 zur exakten Reposition nach Frakturen der langen Röhrenknochen zur intramedulären Stabilisierung basiert. Neben weiteren erfolgreichen Produkten wie der "Gehaltenen Aufnahme", welche der klar dokumentierten Diagnostik von Verletzungen des Bandapparates an Knie- und Sprunggelenk dient und dem „KoSa Hochfest Band“ zur prothetischen Versorgung oder Augmentation bei gerissenen Kreuzbändern wurde 1993 das „Marburger Knochenbank-System“ zur thermischen Aufbereitung humaner Femurköpfe entwickelt. Das „Marburger Knochenbank-System“ zur thermischen Desinfektion allogener Femurköpfe von Lebendspendern“ ist fester Bestandteil jeder größeren orthopädischen Einrichtung in Deutschland und Japan und ermöglicht, das bei primären Hüfttotalendoprothesen gewonnene Knochenmaterial von einer eventuellen bakteriellen oder viralen Kontamination zu befreien. Somit kann das allogene Knochenmaterial ohne Risiko bei anderen Patienten verwendet werden. Um dem Betreiber einer Lokalen Knochenbank eine Komplettlösung unterbreiten zu können, bieten wir auch Knorpelfräsen und Knochenmühlen von Drittherstellern an, deren hervorragende Eigenschaften von uns geprüft wurden.

Seit 2007 liegt der Fokus der Firma Telos auf Arzneimitteln humanen Ursprungs, welche ausschließlich von Lebendspendern aus deutschen Krankenhäusern gewonnen werden. Durch die strengen Kriterien bei der Auswahl von Spendergeweben kann die Firma Telos für Qualität auf höchstem Niveau garantieren. Die in Gewebebanken in Deutschland und Österreich hergestellten Arzneimittel werden vornehmlich im orthopädischen und unfallchirurgischen Bereich und in der Wirbelsäulenchirurgie genutzt. Durch die Möglichkeit des Kaufs von fertigen Arzneimitteln können auch kleinere orthopädische Einrichtungen und andere Fachabteilungen, die selber keine Hüfttotalendoprothesen einbauen und somit kein „Rohmaterial“ gewinnen können bzw. Kliniken, die mehr Material benötigen als sie selber gewinnen, das thermodesinfizierte oder chemisch aufbereitete Knochenmaterial nutzen.
Aus ethischen und sicherheitsrelevanten Gründen nutzt Telos grundsätzlich kein Rohmaterial von post-mortem Spendern. Auch verzichtet Telos komplett auf cortico-spongiöses Material.

Die Unterstützung von Promotionen und Habilitationen, die Bereitstellung von Drittmitteln, sowie die regemäßigen Schulungen unserer Kunden sind Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Industrie und Anwendern. Auch die Präsenz auf medizinischen Kongressen, die stete Ansprechbarkeit bei Fragen sowie die zeitnahe Lösung von Kundenproblemen fördern die Bindung zwischen uns und unseren Kunden und haben durch Zuverlässigkeit über Jahrzehnte das Vertrauen in unsere Kompetenz geschaffen.

Mit jährlich ca. 7.000 prozessierten Femurköpfen in 130 Lokalen Knochenbanken in Deutschland und über 1.000 verkauften Femurköpfen als Arzneimittel im Jahr 2016 ist Telos Marktführer in Deutschland.